Silber und Bronze bei den Deutschen Meisterschaften

Bei den Deutschen Meisterschaften der Nachwuchsklassen in Linden/Pfalz konnten die Ansbacher Radsportler Marco Brenner (U-17) und Ricarda Bauernfeind (U-19 w) zwei Medaillen nach Ansbach holen. In der männlichen Jugend war Marco Brenner über 7 Runden (77,7 km) mit 80 anderen Sportlern am Start und dominierte das Renngeschehen auf dem bergigen Rundkurs von Anfang an mit. Runde um Runde dezimierte er am Berg die siebenköpfige Ausreißergruppe  die sich bereits in der zweiten Runde gebildet hatte. Lediglich Michel Heßmann (RSV Unna) war nicht kleinzukriegen und ging mit dem Ansbacher mit über 2 Minuten Vorsprung vor den Verfolgern in die letzte Runde. Hier überraschte der Unna‘er Marco Brenner nach der letzten Bergauffahrt und siegte mit Vorsprung vor dem Ansbacher, der seinerseits am Ende 4 Minuten vor dem Dritten des Rennens einkam.

Dem Vereinskameraden nicht nachstehen wollte Ricarda Bauernfeind, die in der U-19 ebenfalls 7 Runden (77,7 km) zurücklegen musste. In der Hitzeschlacht von Linden waren bereits nach 20 km 6 der Favoritinnen allein in Front und nach 50 km fand sich Ricarda mit Lea Lin Teutenberg (Köln) in der Verfolgung der Spitzenreiterinnen Franziska Koch (RSV Unna) und Hannah Ludwig (Wittlich). Als sich abzeichnete, dass nach vorne nichts mehr ging, taktierte die Ansbacherin klug und überraschte Teutenberg 200 m vor dem Ziel und holte so die Bronzemedaille nach Ansbach. Durch einen 5. Platz bei der ebenfalls in Linden durchgeführten Deutschen Meisterschaft im Zeitfahren über 11,1 km, ist Ricarda weiterhin Führende in der laufenden Rad-Bundesligaserie.

Weitere gute Platzierungen steuerten für die RSG Ansbach in der Schülerklasse U-15 Mauro Brenner (Rang 22) und Lorenz Ortner (Platz 54) unter 100 Startern bei, während bei den Junioren U-19 nur Aaron Sommer mit Platz 15 im Zeitfahren über 22,2 km überzeugen konnte. Teamkollege Anton Pecher finishte von der Hitze schwer gezeichnet auf Rang 32.

Foto (bs): Siegerehrung der U-17 durch die Weltmeisterin und Olympiasiegerin Miriam Welte (2. v. l.) mit Marco Brenner (3. v.l.)