„Weltmeisterschaftsstress“

Innerhalb von 5 Wochen war die Eichstätterin Ricarda Bauernfeind (RSG Ansbach) bei zwei Weltmeisterschaften in Italien und Norwegen im Einsatz. Dazwischen lagen noch Lehrgänge der Deutschen Nationalmannschaft und so lautete das Fazit von Ricarda: „Eine tolle Zeit mit vielen neuen Eindrücken, aber auch mit viel Reisestress – das ist eine Erinnerung fürs ganze Leben“.

Ricarda Bauernfeind in Aktion

Die erste Station für Ricarda war Ende August die Bahn-Weltmeisterschaft in Montichiari/Italien. Hier erreichte sie zwei 9. Plätze im Mannschaftszeitfahren und dem Madisonwettbewerb (Rennen nach 6-Tageart im Zweier-Team). Danach erfolgte sofort der Wechsel auf das Straßenrennrad mit Sondereinheiten im Bergfahren für die Straßenweltmeisterschaft in Bergen/Norwegen.

 

 

Hier hatten die Juniorinnen U-19 rund 80 km (4 Runden) mit langen Bergauf- und –abfahrten zu bewältigen. Bis zur Mitte des Rennens fühlte sich Ricarda gut und erledigte Ihre Aufgabe dem Teamkapitän Windschatten zu bieten sehr gut. Dann erhöhten die Spitzenfahrerinnen  aus Italien und Dänemark das Tempo an den Anstiegen und zersplitterten das Feld der 92 Starterinnen in lauter kleine Gruppen. Am Ende finishte die Eichstätterin, die noch dem jüngeren Jahrgang angehört auf Platz 47 mit dem sich die ehrgeizige Ricarda aber nicht zufrieden zeigte. So geht der Blick der Eichstätterin bereits nach Österreich, wo die Straßenweltmeisterschaft 2018 stattfinden wird.