Starker Auftritt von Anton Löhner in Pinswang (Tirol)
Beim traditionsreichen 30. Radrennen in Pinswang (Tirol) zeigte Anton Löhner von der RSG Ansbach am Samstag eine herausragende Leistung und sicherte sich einen hervorragenden
2. Platz in seiner Altersklasse U17. Pünktlich um 15:00 Uhr gingen mehr als 60 Fahrerinnen und Fahrer an den Start. Das Teilnehmerfeld setzte sich aus Nachwuchsfahrern der Klasse U17, Frauen der Eliteklasse sowie Senioren der Masters-Kategorien zusammen. Die Wertung erfolgte getrennt nach Leistungsklassen, wodurch ein sportlich anspruchsvolles und vielseitiges Rennen gewährleistet war. Gefahren wurde auf einem 3,65 Kilometer langen Rundkurs, der insgesamt 11 Mal zu absolvieren war. Die Strecke führte durch das Ortsgebiet von Pinswang (Tirol) und bot mit ihren abwechslungsreichen Passagen beste Bedingungen für spannende Rennsituationen und attraktive Zuschauerperspektiven. Das traditionsreiche Rennen lockte auch ein starkes Teilnehmerfeld nach Tirol und begeisterte mit hoher sportlicher Qualität. Das Rennen begann sofort dynamisch und bereits in der ersten Runde konnte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe aus U17-Fahrern absetzen, wurde jedoch nach zwei Runden wieder vom Hauptfeld gestellt. In der siebten Runde folgte die nächste entscheidende Rennphase: Vier U17-Fahrer starteten eine erneute Attacke und konnten sich diesmal deutlich vom Feld lösen. Anton Löhner zeigte sich während des gesamten Rennens aufmerksam, positionierte sich taktisch klug und war stets in den entscheidenden Gruppen vertreten. Eingangs der vorletzten Runde setzte der amtierende Bayerische Zeitfahrmeister David Aicher (RSV Traunstein) die vorentscheidende Attacke. Nur der Ansbacher konnte diesem Antritt folgen. Gemeinsam harmonierten beide Fahrer hervorragend und bauten schnell einen Vorsprung von rund 30 Sekunden auf die Verfolger auf. Auf dem letzten Kilometer entwickelte sich dann ein intensiver Zweikampf an der Spitze und am Ende musste sich Löhner knapp dem stärkeren David Aicher geschlagen geben. Mit dem zweiten Platz bestätigte der Ansbacher Nachwuchsfahrer aber seine derzeit starke Form. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und dem Rennverlauf“, resümierte der Ansbacher nach dem Rennen. Besonders herausfordernd waren die äußeren Bedingungen: Bei sommerlichen Temperaturen von rund 30°C verlangte das Rennen den Fahrerinnen und Fahrern alles ab. Trotz der Hitze wurde das Rennen auf einem äußerst hohen Niveau gefahren. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei beeindruckenden 41 km/h, was die Intensität und das starke Leistungsniveau des gesamten Teilnehmerfeldes eindrucksvoll unterstreicht. Während Löhner in Tirol startete, war Anja Bertleff (Elitefrauen) in Stuttgart beim „Hohenheimer Schloßradrennen“ im Einsatz. Die Sportlerinnen hatten hier 30 Runden zu 1,7 Kilometer (51 Km) rund um das Schloß zu absolvieren. Die größten Gegner der Radsportlerinnen waren dabei eine kurze ruppige Steigung und die Hitze von 34 Grad, was zu mehreren Rennaufgaben führte. Leider verpasste die Ansbacherin nach 5 Runden den Absprung von 7 Sportlerinnen, sodass für sie am Ende der Zieleinlauf des Frauenfeldes zählte. Hier holte sich Bertleff das Preisgeld für den Gesamtrang 12 ab.
Fotos: Hermann Löhner


